Mit dem Festdarlehen Kauf einer Immobilie finanzieren
Im Vergleich zum Vorjahr kam es in den letzten Monaten überraschend zu einem Anstieg bei der Kreditvergabe deutscher Banken an Unternehmen. Die neue Koalition scheint das Vertrauen der Banken in die Wirtschaft zu stärken. Das ist auch wichtig, damit genügend finanzielle Mittel vorhanden sind, um Produktion und Handel Aufschwung zu verleihen. Leider ist aber im Gegensatz dazu, dass Vertrauen von Privatkunden durch die Wirtschaftskrise erst einmal ordentlich erschüttert worden und Investitionen werden auf die lange Bank geschoben. Dabei ist gerade der Traum von den eigenen vier Wänden in greifbare Nähe gerückt, denn die Immobilienpreise sind niedrig, die Bauzinsen so günstig wie nie und wer Energie sparend baut, wird vom Staat auch noch gefördert.
Wer eine Immobilie als Investitionsobjekt nutzten möchte, ist mit einem Festdarlehen gut beraten. Denn hier zahlt man während der Kreditlaufzeit nur Zinsen an die Bank und der Tilgungsanteil fließt in einen sogenannten Tilgungsträger. Dieser kann aus festverzinslichen Wertpapieren, Aktienfonds, einem Bausparvertrag oder auch einer Lebensversicherung bestehen. Am Ende der Laufzeit wird dann mit dem angespartem Kapital die Kredit-Schuld getilgt. Vorteil dabei ist, wer clever investiert, kann dadurch Gewinn generieren. Außerdem werden die Zinsen als Schuldenzinsen bezeichnet und können abgeschrieben werden. Wer dann seine Immobilie auch noch vermietet, kann mit den Einnahmen sofort seine zu zahlenden Zinsen finanzieren. Das Risiko bei einem Festdarlehen besteht allerdings darin, dass der Tilgungsträger am Ende der Laufzeit nicht aus reicht, um die Schuld zu begleichen. Dann muss der Kreditnehmer diesen Anteil aus eigener Tasche bezahlen oder noch eine Anschlussfinanzierung stemmen.